Maike Kliche, geboren in den Achtzigern im schönen Rheinland. Nein, ich habe nicht gemalt, seit ich einen Stift halten konnte, dafür war ich lange zu faul. Dafür habe ich heute Ahnung von zigtausend anderen Sachen, die ich als Kind gemacht habe und von denen ich heute sehr profitiere.
Angefangen habe ich mit dem Zeichnen, da war ich Anfang 20, und da auch erst, als ich eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin anfing und dann zeichnen musste. Ich hielt mich eigentlich für ziemlich untalentiert, obwohl es mich immer angetrieben hat. Ich wusste nur nichts damit anzufangen. Und wie das schon mal so ist, schleicht man jahrelang drumherum und irgendwann merkt man, dass man besser wird und dann fängt es erst an, Spaß zu machen.

Dafür bin ich Stand 2019 nun volle elf Jahre und über 130 Projekte lang Kinderbuchillustratorin und das mit wachsender Begeisterung und nahezu im Privatkundenbereich und für Unternehmen.

Außerhalb von Illustrationen für Kinder brenne ich für Environmental Design und generell alles, was sich illustrieren lässt, ich mag Technik und arbeite gern auf meinem großen Cintiq-Display und wenn das mal Pause hat, baue ich mit meinen Kindern ganze Universen aus Lego um die Wette. Da stehen dann der Flughafen neben dem Schwimmbad und dem Einkaufszentrum, direkt auf einer Papierbahn alter Tapete mit aufgemalten Straßen, außerhalb befindet sich der Märchenwald aus frisch gepflücktem Moos und Spielzeugpferden. Hauptsache, das Ganze nimmt kein Ende.